Donnerstag, 17.05.2012
Grundstein für Hans Eisenmann-Zentrum gesetzt
Freising - Der bayerische Wissenschaftsminister Dr. Wolfgang Heubisch und Professor Wolfgang A. Herrmann, Präsident der Technischen Universität München (TUM), haben zusammen gestern in Freising den Grundstein für den Neubau des „Hans Eisenmann-Zentrums für Agrarwissenschaften“ gelegt.
(v. l.) Bayerns Wissenschaftsminister Dr. Wolfgang Heubisch und Professor Wolfgang A. Herrmann, Präsident der Technischen Universität München (TUM), haben zusammen den Grundstein für das neue Hans Eisenmann-Zentrum gelegt.
© TUM
Das Gebäude ist Bestandteil des vom Bayerischen Ministerrat am 29.
April 2008 beschlossenen Konzepts zur Stärkung der Agrarwissenschaften.
Das TUM-Zentralinstitut vernetzt seit Anfang 2009 als fach- und
fakultätsübergreifende Plattform für den Wissens- und
Technologietransfer die agrarwirtschaftliche Praxis mit der
Grundlagenforschung. Wissenschaftsminister Heubisch: „Mit der
Grundsteinlegung für das Hans Eisenmann-Zentrum stärken wir einen
besonders wichtigen Bereich am Standort Weihenstephan: Die
Agrarwissenschaften zählen heute überregional zu den
Alleinstellungsmerkmalen der TU München. Eine Struktur und Qualität wie
in Weihenstephan finden wir bis heute an keinem anderen
Hochschul-Standort in Deutschland. Der Neubau verschafft den
Agrarwissenschaften eine attraktive Adresse und einen räumlichen
Kristallisationspunkt.“
Die Baukosten für den Neubau betragen rund 20 Millionen Euro,
sie werden aus dem Verkaufserlös des ehemaligen TUM-Versuchsguts
Hirschau finanziert. Das viergeschossige Gebäude wird nach seiner
Fertigstellung im Frühjahr 2013 auf 3.100 qm Nutzfläche Platz für
Labore, Büros und Seminarräume bieten. Das Baugrundstück liegt nördlich
der Thalhauser Straße in Freising. Die zentralen Einrichtungen der TUM
in Weihenstephan sind nur wenige Gehminuten entfernt.Die
Namensgebung erinnert an Hans Eisenmann, der Weihenstephan in den
Siebzigerjahren auf den Weg zu einem Wissenschaftscampus gebracht hat.
Im Rahmen des Festakts wurde auch eine Kooperationsvereinbarung mit der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf und der Landesanstalt für Landwirtschaft unterzeichnet. Sie steht für den fachbezogenen Schulterschluss dieser drei Institutionen, so Präsident Herrmann: „Mit dieser Vereinbarung erhält Weihenstephan ein Alleinstellungsmerkmal, das die Rolle des Standorts als eines der attraktivsten und umfassendsten agrarwissenschaftlichen Lehr- und Forschungszentren Europas bekräftigt.“ (pd)
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