Donnerstag, 17.05.2012
Etwas ganz Neues in Oberbayern
Dachau - Gelungener Neujahrsempfang des BBV im Dachauer Schloss.
Etwas ganz Neues in Oberbayern
Eine Premiere gab es kürzlich in Oberbayern: Der BBV-Kreisverband Dachau hielt im Schloss einen Neujahrsempfang ab. Anlass war das Ende der Wahlen auf Ortsverbandsebene. Mit der Veranstaltung möchte man Danke sagen, erklärten Kreisbäuerin Rosmarie Böswirth, Kreisobmann Anton Kreitmair und BBV-Geschäftsstellenleiterin Petra Düring: an alle ausgeschiedenen, wieder- und neu gewählten Ortsobleute. Wie gut die Idee ankam, bewiesen die rund 300 Gäste, die der Einladung ins Schloss gefolgt waren. Darunter befanden sich auch Vertreter vom Maschinenring, der Waldbesitzervereinigung und dem AELF Fürstenfeldbruck. Und natürlich durften die Politiker nicht fehlen, um diesen so einiges mit auf den Weg zu geben. "Wir erwarten von der Politik Planungssicherheit und wahre, verlässliche Aussagen", meinte Kreitmair. Nach Berlin nahm Gerda Hasselfeldt aber auch das große Thema Flächenfraß mit. Die Vorsitzende der CSU-Landesgruppe sah die diesbezüglichen öffentlichkeitswirksamen Aktionen des Bauernverbandes durchweg positiv: "Denn der Flächenverbrauch geht uns alle, die gesamte Gesellschaft an." Den
BBV bezeichnete Hasselfeldt als "großartige Organisation" und riet, Probleme weiterhin offenzulegen: "Ich möchte eine Bitte aussprechen lasst nicht locker, es sind noch viele Aufgaben auf dem Tisch." Und die Bevölkerung müsse sich bewusst sein, dass die Landwirtschaft eine unverzichtbare Arbeit zur Bewahrung des ländlichen Raumes leiste, von der letztlich auch die Städter profitieren würden. Böswirth freute sich über die vielen Leute, die der Einladung gefolgt waren und erklärte, "dass es nur ein starkes Hauptamt gibt, wenn das Ehrenamt stark ist und umgekehrt". In diesem Zusammenhang verwies Düring darauf, wie wichtig dabei die Arbeit auf Ortsebene ist und rief die Basis dazu auf, neue Ideen und durchaus auch kritische Worte einzubringen. Kreitmair betonte, alle Schichten im
BBV seien von Bedeutung und jeder müsse wissen: "Zusammenkunft ist Anfang, Zusammenhalt ist Fortschritt und Zusammenarbeit ist Erfolg." Ein extra Lob gab es für die Nachwuchsorganisation: "Wir haben auch eine starke Jungbauernschaft". Gemeinsam sei man stark, meinte die Kreisbäuerin, dazu müsse man aber auch einig auftreten, "sonst werden wir kein Gehör finden". Bewusst kurz waren die Ansprachen gehalten worden, denn der Abend sollte auch reichlich Zeit für Gespräche untereinander bieten. Und für Unterhaltung, wozu die "Gspusi Musi" aus Diepoldshofen im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen einen begeisternden musikalischen Beitrag lieferte. Fazit der Beteiligten: Ein ebenso schöner wie gelungener Neujahrsempfang, der richtig Spaß gemacht hat.
Werner Hohenauer
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