Donnerstag, 17.05.2012
Fünf Fragen an ... - Peter-Josef Paffen
In unserer Reihe "Fünf Fragen an..." stellen wir Ihnen interessante Menschen vor. Heute: Peter-Josef Paffen, Vice President Sprecher der AGCO/Fendt-Geschäftsführung.
Peter-Josef Paffen Vice President Sprecher der AGCO/Fendt-Geschäftsführung AGCO GmbH Marktoberdorf
© Werkbild
Steckbrief
Der Landwirtssohn aus Floverich bei Baesweiler, Kreis Aachen, ging nach seinem Maschinenbaustudium an der Fachhochschule Köln Fachrichtung Landtechnik im Jahr 1979 zum Landtechnikkonzern International Harvestor/
Case IH nach Neuß.
Im Jahr 1998 wechselte Paffen zu AGCO/Fendt nach Marktoberdorf in den Unternehmensbereich Forschung und Entwicklung und war verantwortlich für die internationale Koordination des Produktmanagements.
Weitere Stationen:
- 1999 Leiter Fendt-Marketing
- 2000 Geschäftsführer Fendt-Marketing
- 2004 Ernennung zum Vice President und Geschäftsführer Fendt Vertrieb und Marketing, zusätzlich Country-Manager Deutschland
- 2009 Ernennung zum Sprecher der AGCO/Fendt-Geschäftsführung
Sie haben schon viele Stationen in Ihrem Berufsleben erlebt, von der technischen Entwicklung über das Produktmanagement bis hin zum Marketing und Marken-Chef. Wofür schlägt Ihr Herz am meisten?
Inzwischen bin ich schon 33 Jahre in der Landtechnikbranche tätig. Das
ist meine Welt. Und in der Tat habe ich schon viele verschiedene
Aufgaben in den Unternehmensbereichen Entwicklung, Vertrieb und
Marketing wahrnehmen können. Die Gesamtverantwortung für die
einzigartige Marke
Fendt mit den höchsten Imagewerten und Ansprüchen an
Technologie und Qualität gehört zweifellos zu den attraktivsten
Aufgaben, die in der Landtechnikindustrie weltweit zu vergeben sind.
Fendt steht aktuell auf dem Höhepunkt seiner über 80-jährigen
Firmengeschichte und in naher Zukunft vor einem weiteren großen Sprung
nach vorn. Da steckt viel Herzblut drin.
Mit großer Begeisterung
diskutiere ich nach wie vor mit Entwicklungsingenieuren über technische
Detaillösungen. Als gelernter
Landwirt und Maschinenbauingenieur bringe
ich hier meine langjährige Erfahrung ein.
Woher nehmen Sie die Inspiration für wichtige strategische Entscheidungen im Unternehmen?
Wichtige strategische Entscheidungen werden nicht durch Inspiration oder
Eingebung getroffen. AGCO hat eine klare Strategie, die ganz strikt
nach einem vorgegeben Strategieprozess und auf der Basis von
umfangreichen Analysen und Informationen aufgestellt wurde. Wichtig
dabei ist, den Markt richtig zu interpretieren. Hier bringe ich meine
umfangreichen Erfahrungen aus meinem Berufsleben gern ein.
Als Rheinländer im Allgäu: Welche Eigenschaften zeichnen beide Charaktere aus und wie passen beide zusammen?
Bereits 14 Jahre lebe ich mit meiner Familie auf einem kleinen Dorf in
der Nähe der Traktorenstadt Marktoberdorf im Landkreis Ostallgäu und wir
fühlen uns vom ersten Tag an sehr wohl.
Rheinländer und Allgäuer sind tief verwurzelt mit ihrer Heimat und dem
traditionellen Brauchtum. Große Schützenfeste werden am Niederrhein
genauso gefeiert wie im Allgäu. Im Allgäu gibt es den Fasching. Ein
Vergleich mit dem Karneval im Rheinland wäre unfair. Es kann sein, dass
der Allgäuer den Euro einmal öfter umdreht als der Rheinländer.
Insgesamt halte ich fest, dass Allgäuer und Rheinländer ganz
hervorragend zusammenpassen und sehr erfolgreiche Teams bilden - siehe
AGCO und Fendt.
Bitte den Satz vollenden: Nur mit leistungsfähiger Landtechnik/Schleppertechnik können wir ...
... die weiter wachsende Weltbevölkerung vernünftig ernähren. Die
Landwirtschaft und die Landtechnik-Branche haben eine fantastische und
nachhaltige Zukunftsperspektive.
Bei welchem grünen Hobby finden Sie in Ihrer Freizeit Entspannung?
Die Idee dazu stammt von meiner Frau. Seit Mitte letzten Jahres gehe ich
mit weiter wachsender Begeisterung meinem neuen Hobby nach: Die Jagd.
Das macht mir inzwischen sehr viel Freude und den Kopf frei für ganz
neue Gedanken und Ideen.
Angelika Sontheimer
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