Pullach/Lks. Kelheim - Der Maschinenring Kelheim lädt zum Bäuerinnennachmittag ein.
Lob und Anerkennung zollten den Bäuerinnen (v.l.) Robert Kellerer, Stefan Burgmeier, Sieglinde Röll, Erna Amann und Roswitha Heiß-Brenninger.
Zu einem gemütlichen Bäuerinnennachmittag bei Kaffee und Kuchen hatte der Maschinen- und Betriebshilfsring (MR) Kelheim alle Dorfhelferinnen, Betriebshelferinnen, MR-Bäuerinnen sowie die Ehefrauen der Kräfte, die in der Grünflächenpflege und über den Landschaftspflegeverein VöF tätig sind, eingeladen. "Das ist ein kleines Dankeschön und eine Anerkennung unserer Organisation für die Frauen", erklärten Vorsitzender Robert Kellerer und Geschäftsführer Stefan Burgmeier, die sich freuten, dass die Veranstaltung, die in den 70er-Jahren ins Leben gerufen wurde, seit jeher mit 80 bis 100 Teilnehmerinnen gut angenommen wird. "Prima, dass Sie sich dafür Zeit genommen haben", meinten sie und nutzten die Gelegenheit, sich bei allen für ihre Leistungen und Einsätze zu bedanken. Nach Auskunft des Geschäftsführers kommen die Frauen gerne, um sich bei Kaffee und Kuchen in gemütlicher Runde auszutauschen und auch einen interessanten Vortrag zu hören. Dabei wird auch immer die Möglichkeit genutzt, Neuigkeiten an die Frauen heranzutragen und bestimmte Themenbereiche anzusprechen. "Denn manche Dinge aus den Versammlungen, die meist von den Männern besucht werden, kommen zu Hause gar nicht an", schmunzelte Burgmeier, der sogleich den neuen Bereich der MR-Personaldienste vorstellte. "Das ist für den einen oder anderen in den Bauernfamilien durchaus interessant, denn dadurch man kann sich zusätzliches Einkommen erwerben", informierte er. "Unser Haus in Abensberg wurde bei der vor kurzem vollzogenen Neustrukturierung aufgewertet", stellte die Leiterin des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Abensberg, Roswitha Heiß-Brenninger, fest. Nach ihrer Information läuft die Teilzeitschule, Abteilung Hauswirtschaft, kontinuierlich und im Herbst 2012 beginnt wieder ein neues Semseter. "Das ist eine wertvolle Einrichtung für die, die ihre hauswirtschaftliche Kompetenz steigern wollen, und ein Sprungbrett für die, die sich selbstständig machen wollen", meinte sie und betonte, dass neuerdings für die Teilnahme kein landwirtschaftlicher Hintergrund mehr nötig ist. Auch Kreisbäuerin Erna Amann sagte allen Frauen ein herzliches Vergelt?s Gott für ihr Engagement in Familie und Betrieb und wünschte einige gemütliche Stunden. Gartenbäurin und Ernährungsfachfrau Sieglinde Röll stellte den Zuhörerinnen in ihrem Vortrag den Hausgarten als Quelle der Gesundheit vor.
HG