Wambach/Lks. Erding - Klausurwochenendes der Katholischen Landjugendbewegung Erding.
Mahlzeit: Nach getaner Arbeit hatten sich die KLJB-Mitglieder ihr köstliches Menü redlich verdient.
© Foto: KLJB
Rund zwanzig Jugendliche kamen im Landjugendhaus Wambach zusammen, um im Rahmen des Kreisrunden-Klausurwochenendes der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) Erding an neuen Ideen zu arbeiten, sich kennenzulernen und miteinander Spaß zu haben. Dazu trafen sich die bei der Herbstkreisversammlung im Oktober neu gewählten Kreisvorsitzenden und Kreisrundenmitglieder mit weiteren interessierten KLJBlern. Und es wurden viele Fragen, die vor allem die Strukturen der KLJB betrafen, beantwortet. Großes Thema war die Umstrukturierung der KLJB Erding, die ebenfalls bei der Kreisversammlung am 9. Oktober beschlossen wurde. Dort entschied man sich einstimmig, die Pfarrverbandsebene, die bisher zwischen der Orts- und Kreisebene ihren Platz einnahm, abzuschaffen. Stattdessen wurden sechs sogenannte Kreisrundenmitglieder gewählt, deren Aufgabe es nun ist, den sogenannten "Familien" als Kontaktperson zur Kreisebene zur Seite zu stehen. Diese Familien sind jeweils ein Zusammenschluss mehrerer regional beieinander liegender Ortsgruppen. Jeder Familie wurden zwei oder drei Zuständige aus Kreisvorstand und -runde zugeteilt. Die Betreuung der Familien durch die Zuständigen besteht im Wesentlichen darin, die einzelnen Ortsgruppen ein- bis zweimal im Jahr zu besuchen, um den Informationsfluss sowie den Kontakt zwischen Kreis- und Ortsebene zu gewährleisten. Außerdem einigte man sich darauf, dass die Kreisrundenmitglieder alle zwei Jahre gewählt werden. Nach dem Mittagessen am Samstag ging es erst einmal nach draußen, wo alle ihre Balancierfertigkeit auf einer Slackline unter Beweis stellen konnten. Anschließend folgte die Einheit "Reflexion und Vision", wobei man die Aktionen der KLJB Erding im vergangenen Jahr Revue passieren ließ, aber auch überlegt wurde, was man in Zukunft durchführen könnte. Dabei waren der Vorstellungskraft keine Grenzen gesetzt. Von einer Wallfahrt nach Altötting oder auf dem Jakobsweg über einen Standard- oder Volkstanzkurs bis hin zu einem gemeinsamen Kochabend reichten die Vorschläge. Anschließend feierten die Jugendlichen zusammen mit Bernhard Schweiger, dem Jugendseelsorgers des Landkreises Erdings, eine kleine Andacht, bevor es dann ans wohlverdiente Abendessen ging. Dies war bei Weitem kein gewöhnliches, sondern ein aufwendig zubereitetes Fünf-Gänge-Menü, das eine KLJB-Dame als Belohnung für die getane Arbeit des vergangenen Tages kochte. Über drei Stunden zog sich das Schlemmen hin, das einen gelungenen Abschluss zweier sowohl arbeitsreicher als auch spaßiger Tage darstellte. Am Sonntag fand dann das erste Treffen der Kreisrunde, die nun einmal monatlich einberufen wird, statt. Hier ging es vor allem um das Alltagsgeschäft, Fragen rund um die Aktion Rumpelkammer wurden beispielsweise geklärt. Es wurde aber auch diskutiert, wie man mit der Positionierung der KLJB gegen die 3. Start- und Landebahn am Flughafen München fortfahren wolle. Seit Ende November ist die KLJB Erding nun auch Mitglied des Aktionsbündnis "AufgeMUCkt" und wird sich bei weiteren Aktionen beteiligen.