Bei der Ausstellungseröffnung in Mittersill : (v. l.) Präsident Franz Eßl, Familie Birgit und Josef Schattbacher, HR DI Walter Hauser, Dr. Eva-Maria Kampel, Bürgermeister Leo Madreiter, Landesrat Sepp Eisl, Architekt DI Simon Speigner und Architekt DI Hanns Peter Köck.
© Foto: Land Salzburg
Erhalten, erweitern oder neu bauen? Diese Fragen
stellen sich Hausbesitzer immer wieder und vor allem in einem
Bundesland wie Salzburg erstreckt sich bei landwirtschaftlich genutzten
Objekten die Bedeutung der richtigen Antwort auf diese Frage nicht
zuletzt auch auf die Erhaltung der bäuerlichen Kulturlandschaft in den
Alpen. Hilfestellung in dieser Thematik möchte die Ausstellung
"Weiterbauen am Land" bieten, die noch bis Ende Mai 2012 von der
Salzburger Gemeindeentwicklung, der Kammer für Land- und Forstwirtschaft
sowie der Agrarabteilung des Landes Salzburg in allen Salzburger
Landbezirken gezeigt wird.
"Bauen heißt, sich zu verwurzeln, und oft
steht die Entscheidung an, ob alte Bausubstanz erhalten oder abgerissen
werden soll. Deshalb ist es notwendig, dass mit großer Sensibilität und
Behutsamkeit weitergebaut und moderner Wohnkomfort geschaffen werden",
betonte Salzburgs Agrarlandesrat Sepp Eisl, der die Ausstellung mit auf
den Weg gebracht hat.
Jedes Haus habe seine Geschichte, "jeder Winkel
birgt viele Erinnerungen", so der Landesrat. Diese Geschichten und
Erinnerungen könnten durch eine gute Planung erhalten bleiben:
"Die
Verwendung heimischer Materialien, die richtige Wahl der Farben und ein
nachhaltiger Baustil bringen neue Lebensqualität", hielt Eisl bei der
Eröffnung der Ausstellung im Nationalparkzentrum Mittersill fest.
Weitere Ausstellungsorte sind die Landwirtschaftliche Fachschule
Kleßheim in Wals-Siezenheim (10. bis 26. Jänner), die
Landwirtschaftliche Fachschule Tamsweg (31. Jänner bis 17. Februar), die
Landwirtschaftliche Fachschule Winklhof (23. Februar bis 9. März), die
Landwirtschaftliche Fachschule Bruck an der Glocknerstraße (13. bis 29.
März), die Bezirkshauptmannschaft St. Johann im Pongau (14. bis 26
April) und die Höhere Bundeslehranstalt Ursprung in Elixhausen (3. bis
25. Mai).
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