Preise für Getreide, Ölsaaten und Zucker sollen bis 2020 stabil bleiben.
Die Kooperation nutzt die umfangreiche Sammlung von Weizensorten und den Weizen-Genpool von Texas AgriLife Research sowie das Know-how von Bayer auf dem Gebiet der klassischen wie auch der molekularen Pflanzenzüchtung.
Ziel ist es, die aktuellen Entwicklungsanstrengungen zu verstärken und die Markteinführung neuer Weizensorten zu beschleunigen. Finanzielle Details der Zusammenarbeit wurden nicht bekannt gegeben.
Die Forscher und Züchter beider Einrichtungen werden sich insbesondere auf die Entwicklung von Weizenlinien konzentrieren, die höhere Erträge liefern oder Eigenschaften aufweisen, die für bestimmte Regionen wichtig sind, wie zum Beispiel Widerstandsfähigkeit gegen Dürre und Krankheiten sowie verbesserte Qualität. Texas AgriLife Research ist ein führender Anbieter von Zuchtmaterial für Winterweizen für die Region der Southern Great Plains in den USA. Dieses Zuchtmaterial bildet eine Basis für die Entwicklung neuer Sorten.
Darüber hinaus konzentriert sich die Kooperation auf die Entwicklung von Methoden für die molekulare Züchtung, mit denen sich die genetische Verbesserung von Weizen beschleunigen lässt. Es wird erwartet, dass durch die Kombination von klassischen und modernen Züchtungsverfahren zum einen die Weizenerträge schneller gesteigert werden können und zum anderen der Weizenanbau in Gebiete ausgedehnt werden kann, deren klimatische Bedingungen derzeit für die Weizenproduktion ungünstig sind.
"Die Weizenproduktivität hat mit den Fortschritten bei anderen Kulturpflanzen wie Mais nicht Schritt gehalten. Bayer will dazu beitragen, dass sich dieser Trend umkehrt", sagte Dr. Mathias Kremer, Leiter des Geschäftsbereichs BioScience bei Bayer CropScience. "In Zusammenarbeit mit den zahlreichen Weizenexperten des Texas A&M University System werden wir - durch optimale Nutzung der Methoden der modernen Pflanzenzüchtung und der Biotechnologie - die Produktivität und Nachhaltigkeit des Weizenanbaus in Texas und anderen Gebieten verbessern können. Denn wir werden neue, ertragreiche Sorten anbieten können, die widerstandsfähiger gegen Schädlinge, Krankheiten und Umweltstress wie Dürre sind."
Nach Auffassung von Dr. Craig Nessler, Direktor von Texas AgriLife Research, wird die Zusammenarbeit mit Bayer CropScience die Weizenforschung von Texas AgriLife Research international bekannt machen. (pd)